Alle Details auf einen Blick:

Werden die wichtigsten Voraussetzungen zur Förderung des unternehmerischen

Know-hows erfüllt?

 

Sämtliche Fragen müssen mit „ja“ beantwortet werden, wenn die wichtigsten Fördervoraussetzungen gegeben sein sollen!

 

1. Handelt es sich bei dem zu fördernden Vorhaben um eine Beratung zur Förderung des unternehmerischen

Know-hows für

– junge, neu gegründete Unternehmen (Jungunternehmen),

– bereits länger am Markt bestehende KMU (Bestandsunternehmen) oder

– Unternehmen in Schwierigkeiten?

 

2. Handelt es sich bei dem Antragsteller um ein Unternehmen der gewerblichen

Wirtschaft oder einen Angehörigen der Freien Berufe gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz und Geschäftsbetrieb oder Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland?

 

3. Wird die Beratung konzeptionell durchgeführt?

 

4. Handelt es sich um eine Einzelberatung

 

5. Wird die Beratung von einem selbstständigen Berater oder einem  Beratungsunternehmen durchgeführt, dessen überwiegender Geschäftszweck die entgeltliche Unternehmensberatung ist?

 

6. Weist der Berater ein geeignetes Qualitätssicherungsinstrument in Form eines anerkannten Zertifikats oder eines dokumentierten Qualitätshandbuchs nach?

 

7. Sind die ordnungsgemäße Geschäftsführung und die richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleistet?

 

8. Bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten: Hat das Unternehmen vor Antragstellung ein kostenloses Gespräch mit einem regionalen Ansprechpartner geführt (Bestandsunternehmen ist ein solches Gespräch freigestellt)?

 

9. Ist sichergestellt, dass die Beratung

– Keine Vermittlungstätigkeit beinhaltet oder auf den Erwerb von bestimmten Waren oder Dienstleistungen gerichtet ist, die von den Beratern selbst vertrieben werden (Neutralität).

– Nicht überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen, steuerberatende Tätigkeiten oder gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt hat,

– Nicht auf den Verkauf bzw. Vertrieb von Gütern oder Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen sowie sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entsprechenden

Marketings von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Heilpraktikern und deren Mitarbeitern gerichtet ist?

 

10. Ist sichergestellt, dass die Beratung keine ethisch-moralisch nicht vertretbaren

oder gegen Recht und Ordnung verstoßenden Inhalte zum Gegenstand hat?

 

Konnten Sie alle Fragen mit Ja beantworten?

 

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Auszüge aus den Beratungsrichtlinien ab 2016

Förderung unternehmerischen Know-hows

(Unternehmensberatungen ab 2016)

 

Mit Beginn des Jahres wird die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen – neu ausgerichtet. Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows" fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung", „Gründercoaching Deutschland", „Turn-Around-Beratung" und „Runder Tisch" zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind. Beratungen vor einer Gründung können nicht mit diesem Programm bezuschusst werden. Die Bundesländer bieten jedoch Zuschüsse zu den Beratungskosten und/oder eine kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase an.

 

Wer wird gefördert?

Die neue „Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an

• junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)

• Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern)

• Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden - unabhängig vom

Unternehmensalter

 

Was wird gefördert?

Die Beratung für Jungunternehmen und Bestandsunternehmen kann im Rahmen der folgenden

Beratungsschwerpunkte gefördert werden:

 

Allgemeine Beratungen

• zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der

Unternehmensführung.

 

Spezielle Beratungen

Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können zusätzlich zu den Themen einer allgemeinen Beratung weitere Beratungsleistungen gefördert werden. Hierzu gehören Beratungen von Unternehmen, die

• von Frauen oder

• von Migrantinnen oder Migranten oder

• von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden und/oder

• zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit

Migrationshintergrund

• zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mit Behinderung

• zur Fachkräftegewinnung und -sicherung

• zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

• zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit

• zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen.

 

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

Fördersätze:

80 % neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig),

60 % Region Lüneburg, sonst 50 %, 90 % Unternehmen in Schwierigkeiten unabhängig von Alter und Standort Unternehmensart Bemessungsgrundlage Fördersatz maximaler Zuschuss

 

Junge Unternehmen nicht länger als 2 Jahre am Markt

4.000 Euro

80 % 3.200 Euro

60 % 2.400 Euro

50 % 2.000 Euro

 

Bestandsunternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung

3.000 Euro

80 % 2.400 Euro

60 % 1.800 Euro

50 % 1.500 Euro

 

Unternehmen in Schwierigkeiten

3.000 Euro

90 % = 2.700 Euro

 

 

Wer darf beraten?

Selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen

Sie müssen über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt.

 

Wo und wie wird der Antrag gestellt?

Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen. Eine der eingeschalteten Leitstellen prüft den Antrag vor  und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

 

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine

Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses

Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Zwischen Gespräch

und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Eine Liste der Regionalpartner ist über

die Leitstellen erhältlich.

 

Bestandsunternehmen können, müssen aber nicht ein solches Gespräch führen.  Spätestens sechs Monate nach Erhalt des Informationsschreibens muss der Leitstelle der Verwendungsnachweis ebenfalls online über die Antragsplattform des BAFA eingereicht werden. Zum Verwendungsnachweis gehören folgende Unterlagen:

• ein ausgefülltes und vom Antragstellenden und Berater unterschriebenes

Verwendungsnachweisformular

• ein vom Antragstellenden ausgefülltes und unterschriebenes Formular zur De-minimis- und zur

EUKMU-Erklärung,

• das Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners über die Führung des

Informationsgesprächs (nur bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten),

• ein Beratungsbericht des Beraters,

• die Rechnung des Beratungsunternehmens und

• der Kontoauszug des Antragstellers über die Zahlung des Honorars bzw. des Eigenanteils.

 

Das Verwendungsnachweisformular sowie das Formular zur De-minimis- und zur EU-KMUErklärung werden auf der Plattform zur Verfügung gestellt. Diese müssen zusammen mit den weiteren oben genannten Nachweisen hochgeladen werden.

Der Antragstellende muss im Rahmen des Förderverfahrens mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen. Der Eigenanteil ist die Differenz zwischen den förderfähigen Beratungskosten und dem zu erwartenden Förderzuschuss (vergleiche Tabelle oben). Die Leitstelle prüft vorab die vorgelegten Unterlagen und leitet diese an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter. Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach abschließender Prüfung durch das BAFA. Der Zuschuss wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.

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74211 Leingarten

 

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